Herzlich willkommen

Spraitbach, ein kleines und liebenswürdiges Dorf auf einem Höhenrücken am Rande des Schwäbischen Waldes und vor der Schwäbischen Alb gelegen, mit 3.300 Einwohnern. Es gibt viel zu entdecken in und um Spraitbach.
Die wunderbare Natur und vielfältige Landschaft, mit ihren reizvollen Gegensätzen von Hochflächen und Tälern, Wäldern und Wiesen, Bächen und Seen, berührt die menschliche Seele.
Auf dieser Seite finden Sie fotografische Eindrücke von Spraitbach und seiner Umgebung. Gelegentlich schweift der Blick der Fotografin auch mal darüber hinaus.
Die Autorin wünscht viel Freude beim Besuch dieser Seite und dem Betrachten der Fotos.

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Freitag, 24. Juli 2020

Seerose

Seerosen


Seerosen leuchten und flimmern,
Sie steigen über das Moor
In bleichen, zitternden Schimmern
Aus dunklen Wassern hervor,
Sie wachsen, steigen und tauchen
Aus unerforschlichem Grund,
Gestorbene Seelen hauchen
Aus ihrem blühenden Mund.

Du schwebst, o heilige Rose,
Lichtdurstig auf schwankendem Ried,
Wie auf der Seele das lose,
Das sonnenduftige Lied.
Doch keine Lippe mag künden,
Wie tief verwurzelt ihr seid
In schwarzen nächtlichen Gründen,
In unergründlichem Leid!


                                                          Jakob Christoph Heer (1859 - 1925)

Mittwoch, 15. Juli 2020

Montag, 13. Juli 2020

Die Farben des Sommers

Juli

Zürnen mit dem Erdenvolke,
Zürnen will der Himmel nicht,
Wenn aus Wetterschwangrer Wolke
Gott mit seinen Kindern spricht.
Bei der Sonne sanftem Licht
Schweigen seine Donner wieder,
Und er blicket freundlich nieder,
Wo sein Strahlenbogen hängt;
Jeder Busch, von ihm getränkt,
Lispelt es; der Vögel Schaar
Singt es freudig uns entgegen,
Dass des Vaters milder Segen
In der dunkeln Wolke war.

                              Johann Georg Jacobi

Dienstag, 26. Mai 2020

Die Feldgrille


Grille möcht ich sein

Ich wäre heute gerne Grille,
von unten Hahnenfuß, Kamille,
als Bäume sehen, Margeriten
für Sterne halten. Geigen würde
ich laut, ein Pizzicato bieten,
vergessen alle Tagesbürde,
der Sonne Scheiden noch mit Lachen
zum Fest des Wiesenvolkes machen.

Ich spielte dann, mit Lust beladen,
in leisen Tönen Serenaden,
die selbst den Maulwurf noch betörten.
Im letzten Glüh‘n der Wolkenschleier
bedankten alle, die dies hörten,
sich artig. Her vom nahen Weiher
würd' mich der Frösche Chor begleiten.
Ein Abend voller Herrlichkeiten!
                                                       
                            Ingo Baumgartner (1944-2015
                                                                                      aus der Sammlung Betrachtung)

Samstag, 23. Mai 2020

Margerite

Karg und bescheiden der Ursprung,
trotzend des Unbills heranwachsend – unbeachtet.
Im weißen Festtagskleid – beachtet – tanzend im Wind,
goldene Perlen hervorbringend erstrahlt sie im Licht der Sonne –
die Margerite.

Mittwoch, 20. Mai 2020

Dienstag, 19. Mai 2020

Am gedeckten Tisch - die Hummel

Die Hummel

Honig naschen, Nektar schlürfen,
auf jeder Blüte landen dürfen,
das ist der Hummel Tageslauf.
Doch einem Physiker fiel auf,
der Körper groß, die Flügel klein,
die Hummel fliegt, das darf nicht sein!
Doch da die Hummel das nicht weiß,
fliegt sie trotzdem mit Bienenfleiß.
Natur schafft manches noch mit List,
was offenbar nicht möglich ist!
                                            
                                                              Helmut A. Pätzold *1932

Montag, 18. Mai 2020

Tränendes Herz

Lamprocapnos spectabilis

Sonntag, 17. Mai 2020

Der Rosenkäfer

Rosenkäfer, Rosenkäfer,
Langschläfer.
Ich sage dir,
du bist nicht richtig hier.
Zu deiner Information,
dies ist ein Rhododendron.

Sonntag, 10. Mai 2020

Verissmeinicht - Muttertag


Zum Muttertag

Der Muttertag zählt zu den schönsten Tagen.
Sind's auch nur wenige Worte, die ich schrieb,
soll jede dieser Blumen herrlich sagen:
Ich danke Dir so sehr! Ich hab' Dich lieb!      

                                                    Friedrich Morgenroth

Sonntag, 26. April 2020

Tulpe


Die Tulpe
Dunkel
war alles und Nacht.
In der Erde tief
die Zwiebel schlief,
die braune.


Was ist das für ein Gemunkel,


was ist das für ein Geraune,

dachte die Zwiebel,
plötzlich erwacht.
Was singen die Vögel da droben
und jauchzen und toben?


Von Neugier gepackt,


hat die Zwiebel einen langen Hals gemacht

und um sich geblickt
mit einem hübschen Tulpengesicht.

Da hat ihr der Frühling entgegengelacht.

                                                                    Josef Guggenmos


Mittwoch, 22. April 2020

Montag, 20. April 2020

Hortensie


Rosa Hortensie

Wer nahm das Rosa an? Wer wusste auch,
dass es sich sammelte in diesen Dolden?
Wie Dinge unter Gold, die sich entgolden,
entröten sie sich sanft, wie im Gebrauch.

Dass sie für solches Rosa nichts verlangen.
Bleibt es für sie und lächelt aus der Luft?
Sind Engel da, es zärtlich zu empfangen,
wenn es vergeht, großmütig wie ein Duft?

Oder vielleicht auch geben sie es preis,
damit es nie erführe vom Verblühn.
Doch unter diesem Rosa hat ein Grün
gehorcht, das jetzt verwelkt und alles weiß.

                                             Rainer Maria Rilke (1875-1926)

Samstag, 18. April 2020

Glockenblume


Die Glockenblume

Vom Winde wird sie kräftig geschüttelt,
der heftig an ihrem Glockenkopf rüttelt

und der, obwohl er sie kräftig schwingt,
ihr Glöcklein niemals zum Läuten bringt.
Der Wind bewegt sie mit säuselnd Gesumme,
doch sie bleibt ewig die Glockenstumme.


                                                    Alfons Pillach geb.1950

Dienstag, 14. Januar 2020

Neues Morgenrot


Wie müssten wir verzweifeln, das Äussere so kalt, so leblos zu erblicken,
wenn nicht in unserm Innern sich etwas entwickelte,
das auf eine ganz andere Weise die Natur verherrlicht,
indem es uns selbst in ihr zu verschönen eine schöpferische Kraft erweist.
                                                       Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
                                       

Samstag, 11. Januar 2020

Mittwoch, 1. Januar 2020

Zu Neujahr!

Zu Neujahr
Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
Sage Dank und nimm es hin
Ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüßt,
Doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst,
Möge dir gelingen.
                                       Wilhelm Busch (1832 - 1908)

Sonntag, 29. September 2019

Freitag, 6. September 2019

Unterwegs fotografiert

Stuttgarter Killesberg

Sonntag, 1. September 2019